Will Hoge

Passport Tour

Will Hoge: der Grammy-Nominierte Americana-Songwriter im März erstmals live in Deutschland

Köln, 16.11.2015 – Zehn Alben hat Will Hoge bereits veröffentlicht, seit den Neunzigern schreibt, produziert und singt Will Hoge. Sein neuestes Werk, “Small Town Dreams” (Alive) beginnt mit dem Song “Growing Up Around Here”, in dem er singt "Took a whole lot of miles to know what I know now." Und es waren viele Meilen: Meilen auf der Straße, er selbst am Steuer seines Tourbusses, Meilen zwischen seinem Zuhause in Franklin, Tennessee und den Aufnahmestudios in Nashville, Meilen unterwegs auf der Suche nach neuen Sounds, dem Klang der Seele. Die Straßen seines Lebens winden sich, kreuzen sich mit anderen, führen immer wieder nach Hause. Sein Album hält all diese Wege fest, seine Reisen, Geschichten und die dabei erlebten Momente und so profiliert Will Hoge sich zu einem der scharfsinnigsten, ehrlichsten Geschichtenschreiber der heutigen Amerikanischen Musikszene.

Sein Sound lässt sich wahrscheinlich am besten zwischen Bob Seger und John Mellencamp verorten, denn die Szene in Nashville hat sich eindeutig entwickelt, nimmt Popeinflüsse ebenso gerne auf wie die rotzigere Attitüde des Rock. Und doch bleibt das Herzstück die enorm vielfältigen Songs über das Amerikanische Leben, wobei auch hier eine Veränderung deutlich zutage tritt, kritische Töne immer häufiger in den Mittelpunkt gestellt werden. Will Hoge lässt sich eben nicht in eine Box pressen, mit jedem seiner zehn Alben und den Arbeiten für andere (inklusive einer Grammy-Nominierung für den Nummer-1 Hit von Eli Young Band, "Even If Breaks Your Heart") erweitert er seine Kunst, insbesondere seine Liebe zum Geschichtenerzählen. Als die Diskussionen über den Gebrauch der Konföderierten-Flagge in den Südstaaten im Sommer diesen Jahres hochkocht, nimmt Will Hoge in nur einer Nacht im legendären RCA Studio A in Nashville einen wütenden, heftigen Rock’n’Roll-Protest auf, „Still a Southern Man“, in dem er mit den überalterten Werten und der engstirnigen, blinden Gefolgschaft der Südstaaten abrechnet. „Mir ging es nicht so sehr darum, dass die Fahne von den Gebäuden verschwinden sollte, aber ich sah auf Facebook immer mehr Idioten dummen Parolen hinterherlaufen und diese „erst Schreiben, dann Denken“-Attitüde hat mich wirklich wahnsinnig wütend gemacht“ so der Songschreiber über den Song.

Im März kommt Will Hoge nun erstmals auch nach Deutschland, um bei drei intimen Clubshows in Hamburg, Frankfurt und Köln sein Songwriting vorzustellen – eine gute Gelegenheit, dieser wunderbaren, rauen Stimme zuzuhören und sich musikalische Geschichten erzählen zu lassen…

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Termine

07.03.2016 Hamburg Kukuun
Schon vorbei!
14.03.2016 Frankfurt Nachtleben
Schon vorbei!
15.03.2016 Köln Studio 672
Schon vorbei!
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