BERNHOFT

Live 2017

In Deutschland ist Jarle Bernhoft schon lange kein Geheimtipp mehr, seine bisherigen Konzerte oft lange im Vorfeld ausverkauft. Bei den Grammy Awards 2015 war er mit seinem Longplayer „Islander“ sogar für das „Bestes R&B Album“ nominiert, und unter seinem Motto „One Man – Full Band“ trat er schon beim legendären Glastonbury und dem Haldern Pop auf.

Wenn Jarle Bernhoft auf der Bühne steht, vermischen sich die Genres, stapeln sich Sounds und Stimmen, fliegen die verschiedenen Instrumente nur so durch seine Hände. Denn Bernhoft ist nicht nur ein hervorragender Soulsänger, sondern auch ein begnadeter Multi-Instrumentalist. „Es ist höchst erstaunlich, was Bernhoft mit einigen wenigen Tools macht. Durch eine Reihe von Sofortaufnahmen, Loops und Layers schafft er es mühelos den Sound einer ganzen Band zu produzieren, inklusive aller Instrumente und Backgroundgesang in mehrfachen Harmonien – aber es ist doch nur er alleine” schwärmt selbst The Guardian. 2014 veröffentlichte Bernhoft bereits sein drittes Album Islander mit der Lead-Single “Come Around” (Embassy of Music). Auf dem Album versammeln sich Songs, inspiriert von so verschiedenen Stilen wie dem Swedisch Pop, dem bahnbrechendem Soul Stevie Wonders und Sly Stones oder auch dem vertrackten Folk-Rock einer Carole King. Bernhoft nahm Islander auf der britischen Isle of Wight auf und das Album wurde dann von Paul Butler (Michael Kiwanuka und Devendra Banhart) produziert.
2008 veröffentlichte Bernhoft sein Debüt-Album Ceramik City Chronicles (eine Hass-Liebe-Hommage an seine Heimatstadt Oslo) und erarbeitete sich schnell einen Ruf als herausragender Live-Performer. 2011 veröffentlichte er dann sein zweites Album Solidarity Breaks, nun auch in Deutschland, es folgten über eine halbe Millionen verkaufter Alben weltweit. Das Video zu der Beatbox-beinflussten, von Akustik-Gitarren dominierten Single “C’mon Talk” erreichte über 7,3 Millionen Klicks auf Youtube, ähnlich wie sein sensationeller Clip zum Auftritt in der Ellen DeGeneres Show. 2012 wurde Bernhoft zweifach mit dem Spellemannprisen (Norwegens Equivalent zum GRAMMY Award) als Best Artist und Best Male Artist ausgezeichnet. Die Los Angeles Times schwärmte nach seiner Grammy Nominierung „Er ist so offensichtlich ein Star, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis er auch in den Staaten landesweit seinen Durchbruch erlebt“, und schon Harald Schmidt kündigte den norwegischen Soul-Singer Bernhoft in seiner Sendung mit den Worten an: „Er ist absolut faszinierend, eine sensationelle One-Man-Show! Den Mann muss man live sehen.“

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